Gemeinsame Baustellenbesichtigung an der A 33 Süd

Die Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld und Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim ließen sich jetzt über den Fortschritt der Bauarbeiten an der A 33 Süd zwischen Bielefeld und der Landesgrenze bei Borgholzhausen informieren. Noch in diesem Jahr soll der Abschnitt zwischen Bielefeld und Halle-Künsebeck für den Verkehr freigegeben werden. In Halle wurden sie dazu von Sylke Tech vom Landesbetrieb Straßenbau NRW begrüßt.
Wolf D. Meier-Scheuven, Präsident der IHK Ostwestfalen, betonte, dass sich beide IHKs seit Jahrzehnten für den Lückenschluss einsetzen. „Auf niedersächsischem Gebiet war man beim Bau der A 33 schneller – jetzt geht es auch in Ostwestfalen mit großen Schritten voran. Die Finanzierung ist offensichtlich gesichert. Wir hoffen stark, dass das derzeitige Tempo beibehalten werden kann.“ Die überregionale Erreichbarkeit über die Straße sei nach wie vor einer der bedeutendsten Standortfaktoren in einer arbeitsteiligen globalen Wirtschaft, so Meier-Scheuven weiter. „Der Lückenschluss der A 33 ist zweifellos das wichtigste Verkehrsvorhaben in unserer Region. Mit der Fertigstellung der A 33 werden die zwei Oberzentren Bielefeld und Osnabrück näher zusammenrücken, die überregionale Erschließung zweier starker Wirtschaftsregionen wird sich erheblich verbessern. Die Wirtschaft kann davon nur profitieren.“
Bei dem Termin äußerte sich der Präsident der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, Martin Schlichter, wie folgt: „Eine gute Verkehrsinfrastruktur ist auch in Zukunft Grundvoraussetzung für den Erfolg im Wettbewerb der Regionen und damit für die Beschäftigung und das Einkommen der Menschen. Auch wir Niedersachsen freuen uns sehr, dass die Bauarbeiten an der A 33 Süd inzwischen gut voranschreiten. Durch den Lückenschluss wird sich die Fahrzeit zwischen den beiden Großstädten Osnabrück und Bielefeld demnächst grob halbieren. Dies stärkt die wirtschaftlichen Verflechtungen und gemeinsamen Branchenschwerpunkte, beispielsweise in der Landtechnik oder dem Maschinenbau. Dies zeigt, dass der Lückenschluss nicht nur eine wichtige Funktion für das Verkehrsnetz besitzt, sondern auch neue Wachstumsimpulse vermitteln kann.“
Weitere Informationen: IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Jörg Deibert, Tel.: 0521 554-128, E-Mail: j.deibert@ostwestfalen.ihk.de oder IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, Frank Hesse, Tel.: 0541 353-110, E-Mail: hesse@osnabrueck.ihk.de